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Claudia und Bruno Züst, Rohrbachgraben, BE

16. Juni 2023

Der Eggenhof ist ein Bijou und der ganze stolz von Claudia und Bruno Züst. (Foto: Claudia Züst)

Mit Sack und Pack von der Ostschweiz ins Emmental

Franziska Schawalder – Claudia und Bruno Züst träumten seit vielen Jahren von einem Bauernhof. Vor zweieinhalb Jahren ist der Traum mit dem Erwerb des Eggenhofs in Rohrbachgraben / BE in Erfüllung gegangen. Der zweijährige Umbau von Haus und Stall hat zwar viel Energie gekostet, aber die beiden sind glücklich und verbringen viel Zeit mit ihren Mutterkühen.

«Der Bodensee fehlt uns schon ein biss­chen, aber ansonsten vermissen wir nichts», sinniert Bruno Züst beim gemein­samen Kaffee am Küchentisch. Bis Mitte Dezember 2020 waren die beiden Ost­schweizer in Lutzenberg / AR zuhause. Von dort geniesst man einen freien Blick auf den See und in die Ferne. Ihr neues Zuhau­se hingegen liegt im tiefsten Emmental – auf dem Eggenhof in Rohrbachgraben. Hätte ich kein verlässliches Navi gehabt, wäre ich wohl nie dort angekommen. Berater Pius Eggenschwiler hat mich auf die beiden aufmerksam gemacht: «Du – ich

würde da noch zwei kennen, die in etwa den gleichen Dialekt wie du sprechen und vor gut zwei Jahren einen Hof in einer völlig anderen Gegend übernommen haben.» Wow – ich hätte Pius umarmen können. Welch tolle Geschichte. Da liessen zwei ihre Heimat und ihre Berufe hinter sich, um sich den gemeinsamen Traum eines eigenen Hofes zu verwirklichen. Kurzerhand griff ich zum Telefon und machte mich bald darauf auf, die beiden Neo-Emmentaler zu besu­chen. Seit jeher faszinieren mich Men­schen, die den Mut aufbringen, ihre Träume und Visionen in die Realität umzusetzen.

Zwischen dem alten und dem neuen Leben lag genau eine Nacht

«Am 18. Dezember 2020 sind wir mit Sack und Pack auf den Eggenhof gezogen. Als der Chauffeur des Umzugswagen am Telefon um Hilfe bat, war ich leicht über­fordert, da ich die verwinkelte Gegend ja selbst noch nicht wirklich kannte. Schliess­lich und endlich habe ich ihn dann aber gefunden und konnte ihn sicher auf den Hof lotsen», erinnert sich Bruno schmun­zelnd. Solche und andere Geschichten

haben die beiden zuhauf im Köcher. Der Übergang vom alten ins neue Leben war genau eine Nacht lang. Der Verkäufer des Eggenhofs wollte sich beruflich verändern. Am Tag der Ankunft des Ehepaars Züst verrichtete er am Abend noch ein letztes Mal die Stallarbeit, am nächsten Morgen verabschiedete er sich. «Wir konnten zum Glück eine ruhige Herde übernehmen. Der Vorbesitzer hat sich gut um die Tiere ge­kümmert», sagt Claudia. Den Senioren, die während vielen Jahrzehnten auf dem Hof wohnten, fiel der Abschied schwerer. Sie kommen hin und wieder vorbei und der Senior hilft gerne mit dem Heukran aus. Bruno und Claudia sind dankbar für seine Hilfe. Gehören zum Hof, der in der Berg­zone 1 liegt, doch 20 Hektaren Wiesland (sechs davon in Pacht), zwei Hektaren Wald, 48 Nussbäume und 100 Obstbäume.

Das richtige Angebot hat sie ins Rudern gebracht

Streicheleinheiten gehören auf dem Eggenhof zum Programm. (Foto: Franziska Schawalder)

Den Traum von einem eigenen, gemein­samen Hof hegten Claudia und Bruno seit sie sich 2009 in einem Bergrestaurant auf dem Grabserberg kennengelernt und 2011 geheiratet haben. Beide sind sie auf einem Bauernhof aufgewachsen. Claudia zusammen mit zwei Brüdern in Werden­berg auf einem Betrieb mit Kälbermast und Viehhandel. Zirka sechs Jahre alt war die Tierfreundin, als ihr Vater den Hof vom Grossvater übernommen hat. Den obligatorischen Schuljahren folgte eine Ausbildung als Fleischfachfrau und im Anschluss eine zweite als Kauffrau. Bruno ist zusammen mit vier Geschwistern auf einem Hof in Lutzenberg aufgewachsen. Nach der Lehre als Polymechaniker absol­vierte der 50-Jährige eine Zweitlehre als Landwirt. Da sein Bruder den elterlichen Hof übernahm, gründete er als 20-Jähriger ein eigenes Lohnunternehmen. Beide haben sie viel und gern gearbeitet und sind zusammen durch die Welt gereist. Sie denken gerne an diese Zeit zurück, vermis­sen aber das alte Leben überhaupt nicht. Nicht selten läuft man im Alltag Gefahr, dass die Lebensträume in den Hintergrund

treten bzw. dass man nicht (mehr) den nötigen Mut aufbringt, sie anzugehen. «Als eine gute Freundin von mir mit 56 Jahren an Krebs starb, hat mich das ziemlich aufgerüttelt. Wann sollen wir unsere Träume leben, wenn nicht jetzt?» Die beiden fassten sich ein Herz und verfolgten von nun an ihren Plan A – einen Hof zu finden. Sie schrieben sich auf verschiedenen Platt­formen – Kleinbauernvereinigung, Hofnach­folge etc. – ein und haben sich bis Ende 2020 Zeit gegeben. Den einen oder anderen Hof haben sie sich angeschaut, aber so richtig gepasst hat es nie. Und Plan B? «Den gab es nicht», lacht Bruno. Vielleicht zum Glück. Kurz bevor sie Plan A beerdigt hatten, stand plötzlich dieses Angebot vor der Türe. «Das hat uns so richtig ins Rudern gebracht, mussten wir uns doch relativ schnell entscheiden», erinnert sich Claudia. Haben sie es je bereut? Beide verneinen. Klar – während des grossen Hausumbaus hätte es schon Durststrecken gegeben. Und als dann noch der Umbau des Stalls dazu kam, seien sie hin und wieder an ihre Gren­zen gestossen. Während die Wohnung unten zum Teil ausgehöhlt wurde, wohnten sie oben in der zweiten Wohnung, die seit gut einem Jahr als Ferienwohnung vermietet wird. Die untere 3.5-Zimmer­wohnung bewohnen sie nun selbst. Ihr neues Zuhause ist sehr schön geworden. Was den Blumengarten angeht, profitierten sie vom goldigen Händchen der Senior-Vorgänger. Und endlich hat Claudia jetzt auch Zeit und Musse, ihre eigenen Ideen draussen im Garten umzusetzen.

«Rohrbachgraben – lebenswert & liebenswert»

Bis auf den Traktor haben sie alles über­nommen. Auch die damals 15 Mutterkühe. «Sie sind uns gleich ans Herz gewachsen», erzählt die 45-Jährige, die ihre Vierbeiner über alles liebt. Täglich verbringt sie viel Zeit mit ihnen, striegelt sie und kennt all ihre Eigenheiten. Als die Produktionsherde zwecks Stallumbau sechs Wochen auf der Dauerweide war, hat sie die Tiere täglich besucht und gestreichelt. Das hat in nächs­ter Nachbarschaft für Aufsehen gesorgt. Auch der «barfussige» Mäheinsatz von Bruno brachte den einen oder anderen zum Staunen. Was im Appenzellerland gang und gäbe ist, ist im Emmental nicht so verbrei­tet. «Trotz unseren Eigenheiten sind wir von den hiesigen Menschen gut und herzlich aufgenommen worden. Wir fühlen uns richtig wohl. Am Eingang des Dorfes steht eine Tafel mit der Aufschrift «Rohrbach­graben – lebenswert & liebenswert». Das stimmt wirklich zu 100 Prozent», bekräftigt Claudia. Seit ihrem Umzug ins Emmental vor gut zwei Jahren, waren sie nur noch selten in der Ostschweiz. Wobei sie ehrlich gesagt auch überhaupt keine Zeit dazu hatten.  «Wir hatten jetzt zwei Jahre lang eine Baustelle auf dem Hof», erklärt Bruno. Kein Wunder gehörten die Handwerker zu ihren ersten Fleischkunden. Kurz vor mei­nem Besuch haben sie das dritte Natura-Beef geschlachtet. Gute Abnehmer sind auch die Gäste der Ferienwohnung, die gut läuft und ein wichtiger Betriebszweig ist.

Die Ortstafel hält, was sie verspricht. (Foto: Claudia Züst)

«Wir schätzen unsere Gäste. Sie bringen uns die grosse weite Welt auf den Hof. Während einige lieber für sich sind, kom­men andere gerne mit uns in den Stall», erzählt Claudia.
Stolz stellt mir die Bäuerin ihre sechs Hühner Chica, Rosa, Susi, Marie, Berta und Lisa vor. Sie sehen allesamt anders aus und dementsprechend vielfarbig sind auch ihre Eier. Von beige über «schoggibraun» bis mint ist alles zu finden. Brunos Begeis­terung fürs Federvieh hält sich in Grenzen. Umso mehr freuen sich aber die Kinder der Gäste. Sie haben mitunter dazu beigetra­gen, dass jedes Huhn einen Namen trägt. Zum Hof gehören auch drei Katzen. Luna, die sie vom Lutzenberg mitgebracht haben, ist eine richtige Diva. Profimauser Nicki kennt sich hier in der Gegend bestens aus. Und dann ist da noch Lena, die sie eben­falls übernommen haben.

St. Galler Kalbsbratwurst aus der alten Heimat

Claudia kümmert sich um das noch schwache Kalb Fina. (Foto: Franziska Schawalder)

Nach einem feinen Zmittag mit einer St. Galler Kalbsbratwurst aus der alten Heimat – wie gut die geschmeckt hat, brauche ich hier nicht zu erwähnen – zieht es uns in den Stall. Claudia hat Kamillentee aufge­gossen. Das zwei Tage alte Kälbchen Fina trinkt nicht schön und ist schwach. Kuh­mutter Fee lässt sich durch nichts stören. Selbst meine Anwesenheit in der Box stört sie nicht. Sie frisst genüsslich ihr Heu.

Claudia versorgt das Kälbchen mit Tee und gibt ihm ein homöopathisches Globuli. Es zeigt erste Wirkungen. Plötzlich steht Fina auf ich streichle sie am Bauch und streiche ihr über den Rücken. Das scheint ihr gut zu tun, sie wird so richtig wach, rennt rum und bringt uns zum Lachen. Welch ein schöner Moment. Wir sind erleichtert. Claudia und Bruno verbringen viel Zeit im Stall. Für bei­de sind die Abschiede nicht einfach: «Das Töten gehört nun einmal dazu. Umso wich­tiger ist es, dass sie auf dem Eggenhof ein richtig schönes Leben haben.» Das dem so ist, wird sofort ersichtlich. Einige ihrer aktuell 14 Mutterkühe mit Kälbern sind sehr anhänglich. So auch das Kalb Edi. Ein rich­tiger Lausbub. Für mich persönlich sind Momente wie diese ein Geschenk. Was den Herdenbestand angeht, würden sie im Lau­fe der Zeit gerne mit ihrer eigenen Aufzucht auf 18 Mutterkühe aufstocken.

«Es braucht eine offene und ehrliche Kommunikation»

Beim Abschied möchte ich von den beiden noch wissen, was es braucht, dass eine Hofübernahme wie die ihrige so gut über die Bühne geht. «In erster Linie eine klare, offene und ehrliche Kommunikation zwi­schen Verkäufer und Käufer. Das war bei uns der Fall und das haben wir sehr ge­schätzt», zieht Bruno Bilanz. Diese Offen­heit und Ehrlichkeit waren sicher auch hilfreich beim Kennenlernen der neuen Umgebung. So haben die Neuzuzüger
jeden Sonntag zu Fuss einen neuen Nach­barn besucht. Kein Wunder, hat sich die Nachbarschaft schnell an das Kühe strei-

Blumenfreundin Claudia freut sich auf den Sommer. Im April liegt der Garten noch brach. (Foto: Franziska Schawalder)

chelnde und barfuss mähende Paar mit dem speziellen Dialekt gewöhnt.

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