Orthobunyavirus bei Kühen
Update 16. September 2026
Sind Ihre Tiere betroffen?
Mitteilung Website IVI:
Shamonda-Virus in der Schweiz
«Update vom 16. September 2026 : Ab Oktober 2026 verlagert sich der Schwerpunkt der Überwachung in der Schweiz auf Fehlgeburten sowie missgebildete / beeinträchtigte Jungtieren: Proben von abortierten Föten sowie von missgebildeten / beeinträchtigten Jungtieren werden am IVI weiterhin kostenlos auf das Shamonda-Virus (SHAV) getestet. Die Kosten für diese Untersuchungen werden vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) übernommen.
Dieser gezielte Ansatz wird dazu beitragen, anhaltende virusassoziierte Erkrankungen zu erkennen und ein aussagekräftigeres Bild der klinischen Auswirkungen des SHAV in der Schweiz zu erhalten.
Kostenlose Untersuchungen auf das Shamonda-Virus (SHAV) in Proben von ausgewachsenen Tieren werden nur noch bis Ende September 2026 angeboten. Da sich die Vektorsaison allmählich dem Ende nähert und die Wahrscheinlichkeit einer akuten Infektion bei ausgewachsenen Tieren schnell abnimmt, ist nicht mehr mit wesentlichen zusätzlichen Erkenntnissen durch die grossflächige Untersuchung solcher Proben zu rechnen.
Daher sollten entsprechende Proben nicht mehr zur SHAV-Untersuchung eingesandt werden. Ab 1. Oktober werden diese nur noch kostenpflichtig getestet (100 CHF).»
Gleichzeitig bleibt wichtig, dass Aborte und Verdachtsfälle auf dem üblichen Weg über den Tierarzt/die Tierärztin abgeklärt werden. Ähnliche Symptome wie durch das Orthobunyavirus können ebenso durch meldepflichtige Tierseuchen verursacht werden.
Aktuelle Informationen finden Sie hier.