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Neues Jagdgesetz

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Unterstützung seitens Mutterkuh Schweiz

Mutterkuh Schweiz unterstützt das neue Jagdgesetz

Anlässlich der Vorstandssitzung Ende Januar hat sich der Vorstand von Mutterkuh Schweiz einstimmig für die Unterstützung des neuen Jagdgesetzes ausgesprochen. Dieses schafft klare Regeln für die Regulation geschützter Arten und erhöht dadurch die Sicherheit für Tier, Natur und Mensch.

Am 27. September 2019 hat das Parlament nach intensiven Diskussionen das neue Jagdgesetz verabschiedet. Dass das über vierzig Jahre alte Gesetz angepasst werden musste, war schon lange offensichtlich. Die Bestände geschützter Arten, insbesondere bei Wolf, Biber oder Kormoranen haben sich in den letzten Jahren stark vermehrt, was immer öfter zu Konflikten mit der Landwirtschaft und der Fischerei geführt hat. Gegen dieses Gesetz wurde von Natur- und Tierschutzorganisationen im Januar 2020 das Referendum eingereicht, das am 27. September 2020 zur Abstimmung kommen soll.

Mutterkuh Schweiz, der Schweizerische Bauernverband, die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete, JagdSchweiz und zahlreiche weitere Organisationen und Institutionen unterstützen die Anpassungen im neuen Gesetz und lehnen das Referendum ab. Aus ihrer Sicht nützt das neue Jagdgesetz Tier, Natur und Mensch. Es ist fortschrittlich und auch auf künftige Anforderungen ausgerichtet, weil es den Natur- und Tierschutz stärkt. Selbstverständlich dürfen die Bestände der Wildtiere im neuen Gesetz nicht gefährdet werden. Das neue Jagdgesetz erhöht unter sehr strengen Vorgaben die Kompetenzen der Kantone, bietet mehr Spielraum für die jagdliche Nutzung und regelt den Umgang mit konfliktverursachenden Arten besser. Das revidierte Jagdgesetz ist eine zeitgemässe Grundlage für den nachhaltigen Umgang mit unseren Wildtieren.

Weitere Informationen unter https://ja-jagdgesetz.ch/.

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