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Stallvisite

Das Projekt

Stallluft schnuppern, dem Landwirt beim Melken zuschauen oder ein Kälbchen streicheln. All das bietet das Projekt Stallvisite der Kampagne "Gut gibt’s die Schweizer Bauern". In der ganzen Schweiz haben über 300 Bauernhöfe während des ganzen Jahres ihre Stalltüren offen für Besucherinnen und Besucher. Neben Milchbetrieben sind auch Mutterkuhbetriebe bei der Stallvisite dabei. Sie zeigen den Besuchern die gemeinsame Haltungsform von Kuh, Kalb und Stier.

Herkunft von Milch und Fleisch hautnah erleben

Offene Stalltüren fördern den Kontakt zwischen Konsumenten und Bauern. Durch die direkte Begegnung erfahren die Konsumenten die Nähe zu den Tieren und erleben hautnah, wie Milch und Fleisch produziert werden.

Einheimische Produkte fördern

Offene Stalltüren leisten einen Beitrag zur Förderung unserer einheimischen Produkte. Sie bauen auch Brücken zwischen Stadt und Land. Mit der Stallvisite soll das Bewusstsein für Schweizer Lebensmittel und deren Produktion gefördert werden. Auch die hohen Anforderungen an die Milch- und Fleischproduktion werden mit einer Stallvisite begreifbar. Denn nur ein Bruchteil der Schweizer Bevölkerung kennt die landwirtschaftliche Produktion noch aus eigener Erfahrung. Mit der zunehmenden Entfremdung von Konsumenten und Bauern nimmt das Wissen um die Herkunft und Saisonalität von Lebensmitteln ständig ab. Die Stallvisite wirkt dem entgegen, indem sie einen direkten Kontakt zwischen Konsumenten und Produzenten ermöglicht. Wir freuen uns, wenn Sie Stallvisiten-Höfe besuchen.

Ursprung

Das Angebot hat seine Wurzeln 2004 in der Zentralschweiz. Auf Grund der positiven Rückmeldungen hat der Schweizer Bauernverband das Projekt 2005 auf die gesamte Schweiz übertragen und in die Basiskommunikation "Gut, gibt's die Schweizer Bauern" aufgenommen.