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BeefNet

BeefNet: Was ist eigentlich das BeefNet?

BeefNet ist eine Online-Datenbank-Lösung, mit der die Mitglieder von Mutterkuh Schweiz via Internet eigene Betriebs- und Tierdaten einsehen, Einzeltierabfragen machen, Listen herunterladen, Belegungen melden und Bestellungen tätigen können.

 
Wenn Sie sich für BeefNet anmelden möchten, klicken Sie bitte HIER.

Passwort: In BeefNet vergessen, was tun?

Auf der Einstiegsseite von BeefNet kann man unterhalb des Eingabefeldes für das Passwort auf "Passwort vergessen" klicken. Wenn man anschliessend den Benutzernamen (E-Mail-Adresse) eingibt und auf zurücksetzen klickt, wird ein neues Passwort generiert und an die registrierte E-Mail-Adresse mitgeteilt. Mit dem neuen Passwort kann man sich anschliessend wieder einloggen.

Passwort vergessen

Zertifikate / Tierpässe

Zertifikate: In BeefNet bestellen, wie geht dies?

Wählen Sie in BeefNet die Lasche Zertifikate im Menu Betrieb:

Wählen Sie dann das Markenprogramm, für welches Sie ein Dokument bestellen möchten.

Tiere, welche sich nicht im geforderten Altersrange befinden und/oder über keine konforme Abstammung verfügen, werden rot angezeigt. Eine Fehlermeldung gibt an, warum das Tier zum aktuellen Zeitpunkt den Anforderungen nicht entspricht.

Alle anderen Tiere werden grau angezeigt. Mit einem Klick in das Kästchen in der entsprechenden Zeile (Pfeil) können einzelne Tiere für die Überprüfung der Markenprogrammanforderungen ausgewählt werden.

Mit einem Klick in das Kästchen oben links (Pfeil) werden alle Tiere ausgewählt. Das System berechnet für alle ausgewählten Tiere, ob ein Zertifikat bestellt werden kann.

Anschliessend unten rechts auf "Markierte Zertifikate bestellen" klicken, so werden für alle "grünen Tiere" die Zertifikate zusammen bestellt.  

Anschliessend muss noch der Vermittler ausgewählt werden und schon ist das Ganze erledigt.

Rotmeldungen – Zertifikatausstellung nicht möglich

Erscheint die Zelle hinter einem Tier rot, so gibt die Bemerkung in der Spalte rechts Aufschluss, warum für dieses Tier zum aktuellen Zeitpunkt kein Zertifikat ausgestellt werden kann. In untenstehender Tabelle sind die häufigsten Fehlermeldungen aufgeführt. Bei Fragen und allen hier nicht aufgeführten Fehlermeldungen helfen Ihnen die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle gerne weiter.

Wichtig: Für das Markenprogramm SwissPrimBeef erfolgt die Ausstellung der Tierpässe direkt durch den Vermittler. Sie können als Produzent jedoch den Status Ihrer Tiere in BeefNet abrufen, was für die Tieranmeldung beim Vermittler hilfreich ist.

Übersicht über häufige Fehlermeldungen bei der Zertifikatsbestellung

Fehlermeldung

Bedeutung / Konsequenz

Diverse Markenprogramme

Mutter/Vater nicht anerkannt (NV,NB,SPB)

Die Mutter bzw. der Vater des Tieres ist nicht für die Labelproduktion anerkannt.

Vater unbekannt (NV,NB,SPB,SPV)          

Der Vater des Tieres ist nicht eingetragen. Mögliche Gründe sind: bei der Mutter ist keine Belegung oder eine nicht passende Belegung eingetragen.

Adoptivmutter fehlt (NV,NB,SPB)

Betrifft hauptsächlich zugekaufte Kälber. Die Adoptivmutter kann über das Menu Tierliste / Adoptivmütter gemeldet werden.

Aufenthalt auf nicht anerk.
Betrieb oder TVD-Tiergeschichte fehlerhaft

Das Tier steht noch nicht lange genug auf einem anerkannten Betrieb oder stand zu lange auf einem nicht anerkannten Betrieb.

Natura-Beef

Zu alt

Das Tier ist bereits älter als 10 Monate.

Zu jung

Das Tier ist noch nicht 6 Monate alt, Zertifikate können ab 6 Monaten nach Geburt bzw. nach dem Zugang bestellt werden.

Natura-Veal

zu alt

Das Tier ist bereits älter als 5 Monate und 2 Wochen.

Zu jung

Das Tier ist noch nicht 80 Tage alt, Zertifikate können ab 80 Tagen nach der Geburt bzw. nach dem Zugang bestellt werden.

VK Natura

MLP vorhanden

Scheinbar hatte das Tier in den letzten 24 Monaten einen Milchleistungsprüfungsabschluss. Bitte wenden Sie sich an die Geschäftsstelle, sollte das Tier tatsächlich schon 2 Jahre auf Ihrem anerkannten Betrieb stehen.

Kein CH-Tier

Das Tier wurde im Ausland geboren und dann in die Schweiz importiert. Es kann nicht unter einem Label von Mutterkuh Schweiz vermarktet werden.

Zertifikate: Ab welchem Alter können Natura-Veal- und Natura-Beef- Zertifikate bestellt werden?

Natura-Veal: Mind. 80 Tage alt. Zugekaufte Natura-Veal: mind. 80 Tage auf anerkanntem Betrieb.

Natura-Beef: Mind. 6 Monate alt.

Zertifikat/Fehlermeldung: Warum kann ich ein Zertifikat nicht bestellen?

Für Tiere, welche werden rot angezeigt werden, können zum aktuellen Zeitpunkt keine Zertifikate bestellt werden. Die Bemerkung in der Spalte rechts gibt Aufschluss, warum für dieses Tier zum aktuellen Zeitpunkt kein Zertifikat ausgestellt werden kann. In untenstehender Tabelle sind die häufigsten Fehlermeldungen aufgeführt. Bei Fragen und allen hier nicht aufgeführten Fehlermeldungen helfen Ihnen die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle gerne weiter.

Übersicht über häufige Fehlermeldungen bei der Zertifikatsbestellung

Fehlermeldung

Bedeutung / Konsequenz

Diverse Markenprogramme

Mutter/Vater nicht anerkannt (NV,NB,SPB)

Die Mutter bzw. der Vater des Tieres ist nicht für die Labelproduktion anerkannt.

Vater unbekannt (NV,NB,SPB,SPV)          

Der Vater des Tieres ist nicht eingetragen. Mögliche Gründe sind: bei der Mutter ist keine Belegung oder eine nicht passende Belegung eingetragen.

Adoptivmutter fehlt (NV,NB,SPB)

Betrifft hauptsächlich zugekaufte Kälber. Die Adoptivmutter kann über das Menu Tierliste / Adoptivmütter gemeldet werden.

Aufenthalt auf nicht anerk. 
Betrieb oder TVD-Tiergeschichte fehlerhaft

Das Tier steht noch nicht lange genug auf einem anerkannten Betrieb oder stand zu lange auf einem nicht anerkannten Betrieb.

Natura-Beef

Zu alt

Das Tier ist bereits älter als 10 Monate.

Zu jung

Das Tier ist noch nicht 6 Monate alt, Zertifikate können ab 6 Monaten nach Geburt bzw. nach dem Zugang bestellt werden.

Natura-Veal

zu alt

Das Tier ist bereits älter als 5 Monate und 2 Wochen.

Zu jung

Das Tier ist noch nicht 80 Tage alt, Zertifikate können ab 80 Tagen nach der Geburt bzw. nach dem Zugang bestellt werden.

VK Natura

MLP vorhanden

Scheinbar hatte das Tier in den letzten 24 Monaten einen Milchleistungsprüfungsabschluss. Bitte wenden Sie sich an die Geschäftsstelle, sollte das Tier tatsächlich schon 2 Jahre auf Ihrem anerkannten Betrieb stehen.

Kein CH-Tier

Das Tier wurde im Ausland geboren und dann in die Schweiz importiert. Es kann nicht unter einem Label von Mutterkuh Schweiz vermarktet werden.

Zertifikat/Rechnung: Zertifikat doch nicht gebraucht, muss ich trotzdem dafür bezahlen?

Seit der Einführung des neuen BeefNet im Mai 2015 werden Zertifikate nur noch verrechnet, wenn die Tiere für die Markenprogramme geschlachtet werden. Im vorliegenden Fall können Sie das gedruckte Zertifikat also entsorgen. Eine Ausnahme ist, wenn es sich um ein Zertifikat für die Direktvermarktung handelt, das auf den Namen des eigenen Betriebs ausgestellt worden ist: In diesem Fall können Sie das gedruckte Zertifikat einschicken, damit es nicht verrechnet wird. Zertifikate für die Direktvermarktung werden nach wie vor bei der Bestellung verrechnet.

Zertifikat/Tierpass: Kann ich einen SwissPrimBeef-Tierpass in BeefNet bestellen?

Nein. Für das Markenprogramm SwissPrimBeef erfolgt die Ausstellung der Tierpässe direkt durch den Vermittler. Sie können als Produzent jedoch den Status Ihrer Tiere in BeefNet abrufen und prüfen, was für die Tieranmeldung beim Vermittler hilfreich ist.

Tierpass: Wo kann ich für meine SwissPrimBeef einen Tierpass bestellen?

Die Tierpässe können weder in BeefNet noch bei Mutterkuh Schweiz bestellt werden. Melden Sie Ihre Tiere bei der VIANCO an, diese  kümmert sich um die Ausstellung der Tierpässe.

Abstammung / Belegungen melden

Belegungen melden: Warum muss ich Belegungen melden?

Die Abstammung eines Tieres ist entscheidend für die Vermarktung in den Markenprogrammen von Mutterkuh Schweiz und für die Anerkennung im Herdebuch. Damit bei einem Kalb in BeefNet die komplette Abstammung eingetragen wird, muss bei Mutterkuh Schweiz bzw. in BeefNet eine passende Besamung oder Belegung bei der Mutter des Tieres hinterlegt sein. Besamungen werden automatisch von den KB-Organisationen übermittelt. Belegungen müssen vom Mutterkuhhalter gemeldet werden, sei dies zweimal jährlich mit der traditionellen Sprungkontrollkarteder automatischen Belegung oder aber direkt in BeefNet. Der Eintrag der Abstammung in der TVD genügt nicht.

Belegungen prüfen: Sind Belegungen in BeefNet ersichtlich?

Ja. Ob für eine Kuh eine Belegung eingetragen ist, können Sie in BeefNet schnell überprüfen. Wählen Sie in der Tierliste die gewünschte Kuh aus. Klicken Sie anschliessend auf „Belegungen“ und schon sehen Sie, welche Belegungen für die Kuh eingetragen sind.

Belegungen melden: Wie kann ich Belegungen selber in BeefNet erfassen?

Sie können Belegungen Ihrer Mutterkühe mit Ihrem Stier direkt in BeefNet erfassen, vorausgesetzt, die Tiere befinden sich zum Zeitpunkt der Belegung alle auf Ihrem Betrieb und die Belegung liegt nicht länger als 8 Monate zurück. Wählen Sie hierzu in BeefNet Ihren Betrieb aus und gehen Sie ins Menü Belegungen. Eine einfache Anleitung für die Belegungseingabe führt Sie in wenigen Schritten zum Ziel.

Belegungen: Ich möchte eine Belegung in BeefNet erfassen, aber es geht nicht, warum?

Belegungen, welche länger  als 8 Monate zurückliegen, können nicht in BeefNet erfasst werden. Sie müssen die Belegung schriftlich bei der Geschäftsstelle nachmelden, z.B. anhand einer Sprungkontrollkarte.

Belegungen melden: Ist die automatische Belegungsmeldung für meinen Betrieb geeignet?

Halten Sie auf Ihrem Betrieb nur einen Herdebuchstier und führen Sie keine oder nur wenig künstliche Besamungen durch, dann ist der Service der „automatischen Belegungseintragung“ für Sie möglicherweise geeignet. In BeefNet wird dabei wöchentlich geprüft, welcher Stier und welche weiblichen Tiere auf Ihrer TVD-Nummer gemeldet sind. Anschliessend wird für die betreffenden Tiere und Woche eine Belegungsperiode mit dem betreffenden Stier erfasst. Definiert ist, dass Belegungen auch bei Rindern ab einem Alter von 12 Monaten eingetragen werden. Nach rund drei Monaten wird vom System eine neue Belegungsperiode eröffnet. Verlässt der Stier oder ein weibliches Tier den Betrieb, so wird die Belegungsperiode per Abgangsdatum beendet. Mit Ihren fristgerechten An- und Abmeldungen der Tiere bei der TVD, zum Beispiel beim Wechsel des Zuchtstiers, stellen Sie eine lückenlose Registrierung möglicher Belegungen sicher.

Bitte beachten Sie, dass die automatische Belegung während eines Aufenthalts Ihrer Herde auf einem anderen Betrieb, z.B. auf einer Alp, nicht funktioniert. Die automatische Belegung müsste für die Alp separat beauftragt werden. Dies ist im Moment jedoch nur möglich, wenn Sie eine eigene Alp haben und sich nur Ihre Tiere dort aufhalten.

Falls Sie sich für die automatische Belegungseintragung interessieren, kontaktieren Sie die Geschäftsstelle.

Belegungen: Stierwechsel bei automatischer Belegung, muss ich dies melden?

Bei den automatischen Belegungsmeldungen müssen uns keine Stierwechsel gemeldet werden. Wichtig ist, dass die TVD-Meldungen von Kühen und Stieren korrekt sind. Die automatischen Belegungsmeldungen beziehen sich immer auf die gemeldete TVD-Betriebsnummer.

Belegungen melden: Zwei Betriebe teilen sich einen Zuchtstier, wie muss man vorgehen?

Teilen Sie Ihren Zuchtstier mit dem Nachbarbetrieb und der Stier wird nur stundenweise zum Belegen Ihrer Kühe auf Ihren Betrieb verstellt? Melden Sie diese Situation zwingend der Geschäftsstelle. Die Belegungen müssen anhand von Sprungkarten manuell eingegeben werden, da aufgrund der unterschiedlichen Standorte von Kühen und Stier in der Tierverkehrsdatenbank (TVD) eine Belegung gemäss System nicht möglich ist.

Belegungen melden: Belegungen auf der Alp, was muss ich beachten?

Fall 1: Sie weiden Ihre gesamte Herde während der Sömmerungsperiode auf einem anderen Betrieb (Alp, Sömmerungsbetrieb, Talbetrieb)

Wenn Sie Ihre Mutterkühe und Ihren Zuchtstier auf den Sömmerungsbetrieb verschieben, können Sie die Belegungen weiterhin in BeefNet eintragen. Voraussetzung ist, dass die Tiere nur temporär abgemeldet wurden.

Fall 2: Sie sömmern Ihre Rinder auf einer Alp, auf welcher ein fremder Zuchtstier mitläuft.

Werden Ihre Rinder zusammen mit Tieren von anderen Betrieben sowie einem fremden Herdebuchstier gealpt und Ihr Zuchtstier bleibt zu Hause, so ist das Eintragen der Belegungen in BeefNet nicht möglich. Der Standort Ihres Zuchtstieres stimmt nicht mit demjenigen der Rinder überein. Der fremde Zuchtstier ist nicht auf Ihrem Betrieb gemeldet und kann somit für die Belegungen nicht ausgewählt werden. Bitte melden Sie die Belegungen der Rinder für die Zeit der Alpung mit der Sprungkontrolle.

Abstammung / Belegung: Bei einem meiner Kälber ist kein Vater eingetragen, wie muss ich vorgehen?

Der Vater eines Kalbes wird nur anhand einer passenden Belegung/Besamung in BeefNet eingetragen. Haben Sie zum Beispiel vergessen, die Sprungkontrollkarte einzusenden, so ist bei der Geburtsmeldung des Kalbes keine passende Belegung vorhanden. Sie können die Belegung nachmelden. Die Abstammung eines Tieres wird bis zum Alter von 10 Monaten anhand einer schriftlichen Besamungs- oder Belegungsbestätigung oder einer Sprungkontrolle eingetragen. Bei über 10 Monate alten Tieren wird die Abstammung nur anhand eines Abstammungsausweises einer anerkannten Zuchtorganisation oder anhand einer DNA-Analyse eingetragen.

Abstammung/Belegung: In der Tierliste steht bei einem meiner Tiere „Vater unbekannt“. Wieso hat es den Vater nicht von der TVD übernommen?

Der Vater eines Kalbes wird nur anhand einer passenden Belegung/Besamung in BeefNet eingetragen. Bitte senden Sie eine Belegungsnachmeldung (Sprungkontrollkarte) oder eine Kopie der Bestandeskarte mit der entsprechenden Besamung an die Geschäftsstelle. Bitte beachten Sie, dass bei über 10 Monate alten Tieren die Abstammung nur anhand eines Abstammungsausweises einer anerkannten Zuchtorganisation oder anhand einer DNA-Analyse eingetragen wird.

Abstammung/FLHB-Stier: Wieso ist nicht der Vater eingetragen, welchen ich in der TVD angegeben habe?

Ein FLHB-Stier wird als Vater eingetragen, wenn Doppelbelegungen vorhanden sind oder wenn der in der TVD eingetragene Stier nicht mit der in BeefNet registrierten Belegung übereinstimmt. Voraussetzung ist, dass es sich bei allen registrierten Belegungen um anerkannte Stiere handelt.  FLHB-Stiere sind anerkannt für die Produktion in die Markenprogramme. Um das Tier ins Herdebuch aufzunehmen, ist eine Abstammungskontrolle anhand eines DNA-Tests notwendig.

Tierzukauf / Tierliste / Adoption melden

Zukauf melden: Ich habe ein Rind/ eine Mutterkuh gekauft, muss ich dies bei Mutterkuh Schweiz melden

Nein, das müssen Sie nicht. Wichtig ist, dass Sie den Zugang auf der TVD melden. Die Daten werden dann automatisch ins BeefNet übernommen.

Tierliste, fehlende Tiere: Ich habe meine Tiere zur Sömmerung auf eine Alp gebracht. Warum erscheinen sie trotzdem auf meiner Tierliste in BeefNet?

Bei der Meldung bei der TVD können Sie zwischen einer definitiven und einer temporären Abmeldung wählen. Nach einer definitiven Abmeldung bei der TVD ist das Tier nicht mehr auf Ihrer Tierliste aufgeführt, diese nehmen Sie zum Beispiel bei einem Verkauf des Tieres vor. Möchten Sie Ihre Tiere zur Sömmerung abmelden, dann nehmen Sie eine temporäre Abmeldung von Ihrem Betrieb vor. So behalten die Tiere weiterhin den Permanentstandort (=Ihr Betrieb) und bleiben auf Ihrer Tierliste ersichtlich.

Adoptivkalb melden: Ich habe ein Kalb für die Natura-Veal-Produktion zugekauft, wie muss ich dies melden?

Sie haben zwei Möglichkeiten:

  1. Melden Sie die Adoption selbst in BeefNet (siehe nächste Frage).
  2. Füllen Sie das Formular „Zukaufsmeldung Ersatz-/Zusatzkälber“ aus und senden Sie es an die Geschäftsstelle. Sie finden das Formular im Dokumenten-Download unter Meldekarten und Formulare.

Adoptivkalb melden: Adoption in BeefNet selber eingeben, wie geht das?

Adoptivkälber können Sie in BeefNet im Hauptmenü Betrieb/Untermenü Tierliste melden. Im Untermenü Tierliste finden Sie oben einen Reiter mit der Überschrift "Adoptivmütter/Herdenadoption erfassen". Wählen Sie beim gewünschten Kalb in der Spalte ganz rechts die blaue Option "Adoptivmutter erfassen" an und erfassen Sie die TVD-Nummer der Adoptivmutter. Oder klicken Sie das Icon „Herdenadoption“ an, um eine generelle Adoption vorzunehmen.

Stalltafeln: Wie kann ich diese in BeefNet ausdrucken?

Um eine Stalltafel zu erstellen, geben Sie in  BeefNet unter „Tier“ die Ohrenmarkennummer des Tieres ein und klicken auf „suchen“. Sobald in der Ansicht das gewünschte Tier angezeigt wird, können Sie oben rechts auf „PDF Stalltafel“ klicken und es wird eine Stalltafel als pdf-Dokument generiert.

Mitgliedschaft / Herdebuch / Labelproduktion

Mitgliedschaft im Herdebuch: Wie funktioniert dies (Ablauf, Kosten, Termine etc.)?

Das Herdebuch ist für jedes Mitglied von Mutterkuh Schweiz offen. Eine Anmeldung fürs Herdebuch kann per Mail oder telefonisch gemacht werden. Weitere Informationen dazu finden Sie im Dokument "Anforderungen FLHB".

Mitgliedschaft/Labelproduktion: Werden noch neue Betriebe aufgenommen?

Ja, die Mitgliedschaft bei Mutterkuh Schweiz steht grundsätzlich allen offen und auch neue Betriebe für die Markenprogramme sind gesucht. Für Umstellungsinteressierte bieten wir Erstberatungen durch erfahrene Mutterkuhhalter für 120 Fr. exkl. MwSt., inkl. Dokumentation, an. Wir empfehlen, die Erstberatung vor allfälligen Investitionen in bauliche Änderungen oder eine neue Herde in Anspruch zu nehmen.

Markenprogramme / Labelproduktion

Labelproduktion: Anerkannte Mutterkuh, was sind die Bedingungen für die Produktion in die Markenprogramme?

Für die Produktion von Natura-Beef, Natura-Veal und SwissPrimBeef gelten die gleichen Anforderungen an die Mutterkühe. Eine der folgenden Bedingungen muss erfüllt sein:

  • Die Mutterkuh hat einen anerkannten Fleischrassenstier als Vater;
  • Die Mutterkuh ist in der Sektion Simmental bei Swissherdbook eingetragen (Code 60/70);
  • Die Mutterkuh ist bei Braunvieh Schweiz in der Sektion OB/ ROB eingetragen;
  • Die Mutterkuh ist im Eringer-, Grauvieh- oder Hinterwälder-Herdebuch eingetragen.

Natura-Veal: Wann und wo finden die nächsten Natura-Veal-Kurse statt?

Die Kurse werden öffentlich ausgeschrieben, Informationen finden Sie in der Agenda.

QM-Vignetten: Wann erhalte ich die QM-Etiketten fürs kommende Jahr? Wie lange sind die alten Etiketten noch gültig?

Die neuen QM-Vignetten werden mit dem Januar-Versand zugestellt. Die alten QM-Vignetten sind bis Ende Januar gültig.

Labelproduktion/Abstammung: Bei einem meiner Tiere steht „Vater unbekannt“. In welchen Kanal kann ich es vermarkten?

Sie haben die Möglichkeit, die fehlende Abstammung nachzumelden, solange das Tier noch nicht 10 Monate alt ist.
Andernfalls nehmen Sie bitte direkt mit dem Vermittler (VIANCO oder Viegut) Kontakt auf.

Produktivität/Kennzahlen: Wo finde ich die Kennzahlen zur Produktivität meiner Tiere?

Wählen Sie in BeefNet das Menü „Betriebslisten“. Dort finden Sie Kennzahlen Ihrer Tiere oder Ihres Betriebs zu folgenden Themen: Schlachtdaten, Reproduktionsdaten, Zuchtwerte, FLEK-Daten, Exterieur und Belegungen.

Die Kennzahlen geben Hinweise darauf, wo man sich verbessern kann. Für eine korrekte Interpretation ist wichtig, dass man zu den eigenen Kennzahlen die passenden Vergleichswerte hinzuzieht.

Sie finden auf www.mutterkuh.ch einen Kommentar zur BeefNet-Schlachtkörperauswertung, in dem die Durchschnittswerte aus allen drei Markenprogrammen für die häufigsten Rassen und Kreuzungen aufgeführt sind.

Vergleichswerte für die Zwischenkalbezeit und das Erstkalbealter von Rassenkühen kann man den Rassenprofilen im Herdebuchbericht entnehmen.

Inzuchtgrad

Inzuchtgrad: Wie interpretiere ich den Inzuchtgrad?

Die Inzuchtgradberechnung des BeefNet geht maximal fünf Generationen zurück. Dadurch wird das Resultat immer leicht verzerrt sein, da Verwandtschaften vor den fünf letzten Generationen nicht für die Berechnung berücksichtigt werden. Auch ist die Aussagekraft des Inzuchtgrades nur so gut, wie die Abstammungen korrekt geführt wurden.

Der Inzuchtgrad gibt die Wahrscheinlichkeit an, mit welcher das Genom zweier Tiere übereinstimmt. Ein paar Beispiele zur Illustration:

  • Sind zwei Tiere nicht miteinander verwandt, beträgt der Inzuchtgrad 0,0 %, die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Genom übereinstimmt ist gleich Null.
  • Bei einer Anpaarung von einem Elternteil mit einem Nachkommen beträgt der Inzuchtgrad 25 %. Dies bedeutet, dass mit 25 prozentiger Wahrscheinlichkeit die Gene des Nachkommens mit denjenigen des Elternteils übereinstimmen.
  • Bei eineiigen Zwillingen beträgt der Inzuchtgrad 100 %, das bedeutet, dass diese zwei Tiere genetisch absolut identisch sind.

Inzuchtgrad: Was sind die Vor- und Nachteile der Inzucht?

Durch gezielte Selektion werden genetisch erwünschte Eigenschaften gefördert, um diese dann möglichst rasch in der Population reinerbig zu verankern. Werden zwei Tiere mit der gleichen Eigenschaft gekreuzt, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich diese Eigenschaft vererbt. Je höher der Inzuchtgrad zweier Tiere, desto höher ist somit die Wahrscheinlichkeit zur Vererbung der Eigenschaften.

Der Nachteil der Inzucht ist, dass sie zum Verlust der genetischen Vielfalt resp. Variation innerhalb einer Population führt. Zu starke Inzucht in einer Population kann zur Folge haben, dass rezessive Erbfehler häufiger zum Vorschein kommen. Weiter ist bekannt, dass oftmals ein negativer Zusammenhang zwischen Inzucht und Merkmalen wie der Fruchtbarkeit oder Milchleistung besteht. Inzucht kann folglich zur Verringerung der Fitness führen (sogenannte Inzuchtdepression). Daher ist es erwünscht, den Inzuchtgrad möglichst niedrig zu halten.

Inzucht ist reversibel, das heisst, sie kann rückgängig gemacht werden bzw. der Inzuchtgrad kann innerhalb von einer Generation auf null reduziert werden. Hierfür dürfen nur noch Tiere miteinander gepaart werden, die nicht verwandt sind. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine genügend grosse Population, um ausreichend genetische Variabilität zu haben.

Inzuchtgrad: Gibt es einen kritischen Wert, der nicht überschritten werden darf?

Wissenschaftlich ist bis heute nicht erwiesen, dass es einen kritischen Wert gibt, der bei der Inzucht nicht zu überschreiten ist. Bei der Linienzucht (geplante Inzucht) wird bewusst auf eine Erhöhung der Leistung bei Nachkommen gezüchtet. Da Inzucht weder nur gut, noch nur schlecht ist, soll sie gezielt eingesetzt werden. Dies ist u. a. davon abhängig, ob ein Tier zur Zucht, zur Produktion oder zur Schlachtung genutzt werden soll. 

Inzuchtgrad: Was macht die Inzuchtgradberechnung?

Für jeden Stier, der auf der Datenbank registriert ist, kann der Inzuchtgrad mit jeder Kuh aus der eigenen Herde berechnet werden. Der Inzuchtgrad ist in Prozent angegeben. Es wird die Wahrscheinlichkeit berechnet, zu wie viel Prozent das Genom der Kuh mit jenem des Stieres übereinstimmt, der für die Berechnung eingegeben wurde.

Inzuchtgrad: wo finde ich die Inzuchtgradberechnung in BeefNet?

Wählen Sie im Menü Betrieb das Untermenü Inzucht. Hier kann der Inzuchtgrad einer Paarung eines beliebigen Herdebuchstieres mit den Kühen der eigenen Herde gerechnet werden.

Rechnung / Mahnung

Rechnung/Mahnung: Ich habe eine Mahnung per Post, aber keine Rechnung erhalten. Wieso?

Die Rechnung wurde über BeefNet zugestellt und die Zahlung ist noch ausstehend. Bei Eingang einer neuen Rechnung erhalten Sie jedes Mal ein Mail. Sie können die Rechnung über BeefNet.ch/Dokumente ausdrucken.

Rechnungen: Welche sind schon bezahlt?

Zahlungseingänge können in Beefnet nicht angezeigt werden. Bitte kontaktieren Sie die Geschäftsstelle.