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Ausnahmeregelungen aufgrund Trockenheit

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Ausnahmeregelungen für die Markenprogramme aufgrund der Trockenheit

 

Ausgangslage

Die Schweiz ist von einer landesweiten und massiven Trockenheit betroffen. Viele Tier­halter sind auf Futterzukäufe angewiesen. Auch wenn jetzt Regen einsetzen würde, än­dert sich das Futterangebot nur wenig. Das Tierwohl und die Nährstoffversorgung müs­sen sichergestellt bleiben. Notlösungen, indem übermässig viele Tiere geschlachtet wer­den, sind zu vermeiden.

Ausnahmeregelungen

Der Vorstand von Mutterkuh Schweiz hat für die Markenprogramme folgende Ausnahmeregelungen beschlossen:

-    Kantone mit Ausnahmeregelungen: In einzelnen Kantonen sind differenzierte Aus­nahmen zu Direktzahlungsprogrammen beschlossen worden (teilweise bezüglich RAUS, GMF, Suisse Bilanz und/oder Sömmerung). Diese Ausnahmen gelten eben­falls für die Markenprogramme von Mutterkuh Schweiz.

-    Kantone ohne Ausnahmeregelung bezgl. GMF: Für Betriebe in Kantonen, die bezüg­lich GMF keine Ausnahmen bewilligt haben, gilt für die Fütterung der Mutterkühe und Käl­ber für das Jahr 2018, dass fehlendes Wiesen- und Weidefutter durch andere Grund­futter ersetzt werden darf (Silomais, Kartof­feln, Zuckerrübenschnitzel etc.). Die­se Be­freiung ist pri­vatrechtlich und gilt nur für die Lie­ferberechtigung für Marken von Mutterkuh Schweiz. Kann ein Betrieb die Bestim­mungen bezgl. GMF zum Bezug von Direktzahlungen nicht einhalten, muss er sich beim kantonalen Landwirtschaftsamt melden.

-    Bei der Betriebskontrolle durch beef control wird basierend auf Unterlagen 2017 bzw. 2019 geprüft, ob der Betrieb grundsätzlich die GMF-Anforderungen erfüllt.

 

Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mutterkuh Schweiz

 

Mathias Gerber, Präsident

Urs Vogt, Geschäftsführer

 

 

Brugg, 13.08.2018