Mutterkuhhaltung in der Schweiz
Die Mutterkuhhaltung ist weltweit die verbreitetste Art der Fleischproduktion. Seit den frühen Siebzigerjahren wird diese Form der Rindviehhaltung auch in der Schweiz praktiziert. Mutterkuh Schweiz zählt heute über 5'000 Mitglieder, die zusammen über 90'000 Mutterkühe halten. Obwohl die Zahl der Neumitglieder stetig wächst, macht die Mutterkuhhaltung in der Schweiz mit 12 % nach wie vor einen kleinen Anteil des Rindviehbestandes aus.
Natürliche Haltung und hohe Fleischqualität
Die Mutterkuhhaltung zeichnet sich durch eine natürliche Haltung der Tiere aus. Das Kalb bleibt nach der Geburt bei seiner Mutter. Die Fütterung besteht vorwiegend aus Muttermilch, später auch aus Gras und Heu. Der Einsatz von wachstumsfördernden Zusatzstoffen, tierischen Eiweissen oder Fetten und gentechnisch veränderten Futtermitteln ist verboten.
Futterbedarf einer Mutterkuh
Die Kälber bleiben im Stall und auf der Weide mit ihren Müttern zusammen. Freilandhaltung mit Sommerweide und Winterauslauf sowie eingestreute Liegeflächen sind Voraussetzung. Die Tiere nutzen Wiesen und Weiden auf extensive Weise.
Laufstall
Tiere
In der Mutterkuhhaltung werden vorwiegend Fleischrinderrassen eingesetzt. Bei diesen Rassen wird gezielt auf eine gute Fleischleistung und -qualität gezüchtet. Die Tiere produzieren bei einer Fütterung auf Raufutterbasis ein erstklassiges Gourmetfleisch.
Mutter- und Vatertiere
Deckungsbeiträge Mutterkuhhaltung – was unter dem Strich bleibt
(Artikel aus die Mutterkuh 2/ 2010)
Merkblätter zum Thema
"Wanderer und Rindvieh"
Nebst einem Flyer mit den wichtigsten Wanderregeln gibt es auch eine Checkliste für Rindviehhalter und Wanderwegverantwortliche. Beide Broschüren können bei der BUL bestellt werden (062 739 50 40).
Ratgeber mit Checkliste für Rindviehhalter und Wanderwegverantwortliche



