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GMF seit 2017 obligatorisch

Seit 1. Januar 2017 ist die Einhaltung der Anforderungen einer graslandbasierten (Milch-) und Fleischproduktion (GMF) für Mutterkühe und Kälber bis zum Absetzen Pflicht in der Produktion für die Markenprogramme von Mutterkuh Schweiz. Für die Produktion von SwissPrimBeef ist GMF in der Ausmastphase, also nach dem Absetzen, nicht erforderlich.

Für 2018 hat Mutterkuh Schweiz eine Ausnahmeregelung definiert. Lesen Sie die Details dazu hier.

 

Ist Ihr Betrieb für die GMF-Beiträge angemeldet?

Halten Sie bitte die letzte, von Ihrer kantonalen Kontrollstelle geprüfte GMF-Futterbilanz oder den GMF-Kontrollbericht für den beef control-Inspektor bereit.

Kantonale Ausnahmebewilligungen für 2018 werden akzeptiert. Bitte halten Sie die Bewilligung für den beef-control-Inspektor bereit.

Sind die Anforderungen für 2018 auf Ihrem Betrieb nicht eingehalten und es liegt keine kantonale Ausnahmebewilligung vor, halten Sie bitte den letzten GMF-Kontrollbericht (2017, 2016 oder 2015) sowie die Anmeldung für die GMF-Beiträge 2019 bereit.

 

Erfüllt Ihr Betrieb das Bundesprogramm GMF generell nicht?

Es besteht die Möglichkeit, eine teilbetriebliche Futterbilanz nur für Mutterkühe und Kälber zu rechnen oder rechnen zu lassen.

Ein Rechner für die teilbetriebliche Futterbilanz kann auf der Homepage von beef control heruntergeladen werden. Die Angaben in der Futterbilanz müssen mit der Nährstoffbilanz des entsprechenden Kalenderjahres übereinstimmen, welche von der kantonalen ÖLN-Kontrollstelle überprüft wird. Futterverkäufe müssen belegt werden können. Es müssen alle Raufutterverzehrer sowie alle Futterflächen und Futterzukäufe aufgeführt werden. In einer separaten Spalte kann angegeben werden, welche Anteile an die Mutterkühe und Kälber verfüttert wurde.

Anlässlich der Kontrolle wird der Inspektor von beef control eine Kopie der teilbetrieblichen Futterbilanz und der Nährstoffbilanz einfordern. Auf der Geschäftsstelle wird anschliessend anhand der Dokumente überprüft, ob GMF für die Mutterkühe und Kälber erfüllt ist.

Sofern sich die betriebliche Situation nicht massgebend ändert, ist eine teilbetriebliche Futterbilanz 4 Jahre gültig. Der Mehraufwand zur Überprüfung der Teilbilanzen wird den betroffenen Betrieben ab Sommer 2018 mit 15 Franken pro Jahr in Rechnung gestellt.

Wegen der Ausnahmeregelung für 2018 von Mutterkuh Schweiz kann auch im Jahr 2019 eine Bilanz für das Kalenderjahr 2017 vorgelegt werden.

 


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